Schwester die Gottesmutter, um ihr mitzuteilen: "Mein Kind, ich will dir
einen Auftrag geben. Du wirst dabei viel Widerspruch erfahren, aber fürchte dich
nicht. Die Gnade wird dir helfen." Den eigentlichen Auftrag offenbart Maria
aber erst in einer zweiten Erscheinung, am 27. November 1830.
Das Geschehen teilt die Ordensfrau nur ihrem Beichtvater, Pater Aladel, und ihrer
Oberin mit, die ihr zunächst nicht glauben wollen. Doch Katharina bleibt beharrlich
zumal ihr die Muttergottes vor Weihnachten desselben Jahres ein drittes und letztes
Mal erscheint, und den Auftrag wiederholt, man möge die Medaille doch endlich
prägen lassen. Nach dieser neuerlichen Erscheinung bittet Pater Aladel schließlich
um eine Unterredung mit Monseigneur de Quelen, dem Erzbischof von Paris. Dieser
findet an der Sache nichts, was gegen den Glauben spräche, und genehmigt zwei
Jahre später, 1832, die Prägung der Medaille. Unbeschreiblich groß ist die Freude
der demütigen Schwester, als ihr Pater Aladel die erste geprägte Medaille überreicht.
Ehrfürchtig nimmt sie sie entgegen, küßt sie und ruft aus: Jetzt muss man sie
verbreiten! Wie schön wird es sein, wenn man sagen wird: Maria ist die Königin
der Welt!" | Mittwoch, 16.05.2012, 17:50 Uhr | Besucher gesamt: 53.549, Heute: 19, Momentan: 4 | © 2001-2012 by www.wunderbare-medaille.de |