und
verspricht bei ihrer Rückkehr - kaum 12 Jahre alt - Vater und Brüdern, den ganzen
Haushalt zu machen, wenn ihre älteste Schwester in den Orden der Vinzentinerinnen‑Schwestern
eintreten darf, was diese so gerne möchte. Nur zögernd willigt Vater Laboure`
ein. Von da an macht Katharina zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Tonine die
Hauswirtschaft des ganzen Anwesens. Trotz dieser grossen Anstrengung versäumt
sie es nie, die Morgenmesse in der Kirche des Nachbardorfes Moutiers Saint Jean
zu besuchen. Mit den Jahren wächst so ihre Beziehung zu Gott immer mehr. Sie betet
und opfert viel, und Freunde sagen: "Sie ist ganz mystisch!"
Pater
Aladel und dem Erzbischof von Paris) erfahren, dass sie die "Begnadete der
Erscheinung Unserer Lieben Frau von der Wunderbaren Medaille" ist. Während
schon tausende Medaillen in ganz Europa verbreitet werden, lebt Schwester Katharina
unbekannt inmitten ihrer Arbeit und ihrer Mitschwestern. Kaum beachtet, verrichtet
sie als Schwester im Altenheim von Enghien, (wohin sie nach ihrem Noviziat versetzt
wurde), die anfallenden Arbeiten im Hühnerhof, der Wäscheküche, im Garten und
im Haushalt. Sie widmet sich ganz der Betreuung und Pflege alter und kranker
Menschen, während sie selbstverständlich selbst unentwegt die Wunderbare Medaille
verteilt. Am 31. Dezember 1876 stirbt Schwester Katharina Laboure` 70jährig.
Drei Tage später
wird ihr Leib in einem Kellergewölbe unter jener Kapelle, in der sie 47 Jahre
lang gebetet hatte, beigesetzt. | Mittwoch, 16.05.2012, 17:51 Uhr | Besucher gesamt: 53.550, Heute: 20, Momentan: 5 | © 2001-2012 by www.wunderbare-medaille.de |